Da ein Blog ja ursprünglich ein "Tagebuch" ist, werde ich mich stilistisch daran orientieren.
Wobei natürlich die Frage berechtigt ist, ob "Tagebuch" wirklich ein eigener Stil ist; schließlich liegen Welten zwischen dem "Logbuch der Enterprise" von Captain Kirk und den "Reisen ins innerste Afrika des schottischen Arztes Mungo Park, der im Jahr 1795 beweisen wollte, daß die beiden großen Ströme Niger und Nil nicht zusammenhängen (Nun, er hat es geschafft, jedoch ist er von seiner zweiten Expedition 1805 nicht zurückgekehrt).
Nun also, mittlerweile sind ja 200 Jahre vergangen, alles ist einfacher und zumeist auch weniger gefährlich (Obwohl das die 4 jungen Leute, die gestern in der Türkei umgebracht wurden, da sie für das Christentum agitiert haben sollen, sicherlich auch gedacht haben).
Die ersten Tage in Ankara waren nicht sonderlich erbaulich: nach Genuss des erstaunlich preiswerten "local Köfte" habe ich 24 Stunden im Bett gelegen (bzw. die Hälfte der Zeit auf dem Ort daneben gesessen). Am übernächsten Tag ging es dann wieder besser - nur konnte und kann ich partout kein türkisches Essen riechen im Augenblick. Thanks God they have Kentucky Fried chicken over here.
Morgen geht es nach Trabzon am Schwarzen Meer. Die Stadt kennt eigentlich kein Mensch, ausser den alten UEFA-Cup Zuschauern, die schon seit den 70ern immer einmal wieder verwundert zur Kenntnis nehmen, dass Mannschaften wie Trabzon Spor ja auch noch mitspielen (Schlimmer konnte es eine deutsche Mannschaft nur treffen, wenn als Gegner Dnjepr Dnjepropetrowsk ausgelost wurde, oder?).
Samstag, 21. April 2007
Mittwoch, 14. März 2007
Formalitäten
Tja, mit den Formalitäten, das hat ja nicht geklappt. Also bin ich jetzt ohne alle Formalitäten in die Türkei gereist - ohne Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. Geht ja auch (erst einmal).
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